ASTURIEN

Asturiens Bergwerke öffnen sich für den Tourismus


Asturiens Wahrzeichen sind seine grünen Landschaften, der Apfelwein, - und nicht zuletzt der Bergbau. Das öffentliche Unternehmen Hunosa hat nun das Bergwerk Sotón in der Gemeinde San Martín del Rey Aurelio so umgerüstet, dass es interessierten Besuchern mehr als vier Stunden Abenteuertourismus in 600 Metern Tiefe bieten kann. Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang für Gruppen auf zehn Personen beschränkt. Sotón wurde 2014 zu einem der 100 wichtigsten Industriedenkmäler Spaniens erklärt.

Der Kohleabbau in der Mine von Sotón wurde Ende letzten Jahres aufgegeben, so dass sich der Betreiber Hunosa entschlossen hat, das Bergwerk umzunutzen und für den Tourismus zu öffnen. Mit dieser Pionierleistung erweitert sich das touristische Angebot Asturiens um ein in Europa einzigartiges Produkt. In Zukunft sollen noch weitere Teile des Reviers verstärkt touristisch erschlossen werden. Bei dem Besuch des Kohlebergwerks von Sotón können die Besucher zum Einen die große Ingenieurskunst bewundern, die für den Abbau notwendig war, aber auch das harte Leben der Bergleute nachempfinden.

Nach der Ausrüstung mit Stiefeln, Overall, Helm und Lampe und der Einweisung in die Sicherheitsvorschriften fahren die Besucher in einer Aufzugskabine, die früher von den Bergleuten benutzt wurde, an die ehemaligen Arbeitsplätze der Kumpel und legen von dort aus eine fünf Kilometer lange, zum Teil sehr dunkle und niedrige Wegstrecke zurück. Da die Mine von Sotón unterirdisch mit zwei anderen Bergwerken, den Minen Maria Luisa und Samuño, verbunden ist, haben die Besucher auch Gelegenheit, Einblick in die noch aktiv betriebene Kohleförderung zu gewinnen. Die Führungen selbst werden von dem ehemaligen Bergbaupersonal vorgenommen, das speziell dafür ausgebildet wurde.

In Kürze stellt Hunosa eine Website bereit, um online-Buchungen vornehmen zu können.

http://www.turismoasturias.es/en/home-en


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