SPANIEN

Die römischen Villen von Hispania


Dem römischen Erbe Spaniens und dem damit verbundenen archäologischen Tourismus will ein auf nationaler Ebene neu geschaffenes Netzwerk größere Beachtung zuteilwerden lassen. Unter dem Namen „Die  römischen Villen von  Hispania“ haben sich neun archäologische Fundstätten in ganz Spanien zusammengeschlossen, um ihre Erforschung, Erhaltung und Bekanntmachung voranzutreiben. Darüber hinaus soll das Netzwerk eine neue Kulturroute schaffen, die die Fundstätten miteinander verbindet.


Zurzeit setzt sich das Netz aus den Römischen Villen von Almenara-Puras (Prov. Valladolid), Arellano in Navarra, Fuente Álamo und El Ruedo (Prov. Córdoba), Fortunatus (Prov. Huesca), La Olmeda (Prov. Palencia), La Loma del Regadío (Prov. Teruel), Veranes (Prov. Gijón) und Villaricos in Murcia zusammen.

Die römischen Villen von Hispania waren luxuriöse ländliche Wohnhäuser, die sich im  Zentrum eines landwirtschaftlichen Grundstücks befanden. Sie gelten als bestes Beispiel für die römische Gebäudearchitektur und als noch erhaltenes Wahrzeichen der römischen Kultur in Hispania, die das Organisationsmodell des römischen Territoriums sowie seine kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen im ländlichen Hispania jahrhundertelang geprägt haben.

In Spanien sind in rund 500 Dörfern Überreste von römischen Villen  erhalten. Doch bislang sind nur neun Teil des nationalen Netzwerks, da spezielle Anforderungen an die Erhaltung und die Besuchernutzung der Baudenkmäler gestellt werden.

Die Villa "Die Musen" von Arellano ist den heiligen Stätten von Kybele und Attis geweiht und gibt Einblick in die Welt des Weines im dritten Jahrhundert v. Chr.. Bei der Villa La Olmeda in der Provinz Palencia handelt es sich hingegen um einen Palast aus der Zeit des Diokletian und Theodosius I. Er wurde zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert erbaut.

http://www.villaromanalaolmeda.com/contenido?id=c00c9876-d3c0-11e4-93d9-fb9baaa14523


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