ROUTEN

Geocaching auf der Silberstrasse


In der Römerzeit, insbesondere während der Herrschaft der Kaiser Trajan und Adrian, wurde im Westen der Iberischen Halbinsel ein großer Verkehrsweg geschaffen, der das kantabrische Gebirge mit den Regionen im Süden Hispanias verband. Auf ihm wurden Waren und Truppen, Händler und Reisende in ständigem Verkehrsfluss befördert, der die Verbreitung der römischen Kultur, ihrer Sprache und Lebensgewohnheiten förderte und zugleich die für die Staatsverwaltung des Römischen Reichs erforderliche Kontrolle über das Gebiet ermöglichte.

Dieser Verkehrsweg wurde über die Jahrhunderte hinweg sowohl von Arabern als auch von Christen im Mittelalter weitergenutzt und hat auch später eine wichtige Rolle im Verkehrsnetz der Iberischen Halbinsel eingenommen. Die Vielfalt der historischen Vergangenheit der Ruta de la Plata, deren Name sich aus dem arabischen Wort „balat“, gepflasterter Weg, ableitet, offenbart sich an den unzähligen, den Weg säumenden Spuren, der eines der interessantesten Panoramen unserer historischen Kulturgüter bietet.

Geocaching-Pass
Der Städteverbund „Ruta de la Plata“ hat nun einen Geocaching-Pass ins Leben gerufen, der zur Erkundung der 800 km langen Nord-Südachse zwischen Gijón in Asturien und Sevilla in Andalusien einlädt. Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke, „Geocaches“, kurz „Caches“ genannt, werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist die Suche auch ohne GPS-Empfänger möglich. Im Fall der Via de la Plata Strecke wurden 28 Standorte als Versteck ausgewählt und gemäß den Vorschlägen der Städte und Gemeinden, die dem Kooperationsnetzwerk angehören, mit jeweils 28 Aufgaben programmiert. Die User oder Reisenden können die Orte, die sie auf der Silberstrasse entdecken möchten, im Vorfeld aussuchen und erhalten dazu die entsprechenden Informationspuzzle. Sobald sie den ausgewählten Ort gefunden haben, müssen die Reisenden zuletzt nur noch eine Frage korrekt beantworten. Die Lösung erhalten sie durch die genaue Beobachtung ihrer Umgebung. Bei richtiger Beantwortung erhalten die Geocacher einen virtuellen Stempel. Je mehr Stempel die touristischen User virtuell gesammelt haben, also auch je mehr Orte sie real aufgesucht haben, in eine umso höher ausgeschriebene Preiskategorie fallen sie bei einer für den Monat Januar ausgeschrieben Preisverlosung. Für den dritten Preis sind ein Minimum von 10 Stempeln nötig; für den zweiten Preis zwischen 11 und 16 Stempeln und für den ersten Preis siebzehn und mehr Stempel.

http://www.rutadelaplata.com/geocachings/new


Bilderdownload:
Durch Klick auf die Bilder erscheint die hochauflösende Ansicht der Bilder. Dieses Bild kann
durch "rechte Maustaste - Bild speichern unter" lokal auf den Rechner gespeichert werden.
Für die Presse ist die Nutzung der Bilder erlaubt, sofern der Fotograf nicht explizit erwähnt ist!

Hier können Sie sich die Textversion dieses Artikels herunterladen. (WORD-Format)


OFICINA ESPAÑOLA DE TURISMO | Spanische Fremdenverkehrsämter Berlin, Frankfurt und München | Impressum / Datenschutz