TOURISMUSMARKT

Urlaub unter Geiern: Aktiv-Urlaub für Birdwatcher, Naturfotografen und Naturbegeisterte im Süden Spaniens


Die Dehesas, die beweideten Kork- und Steineichenhaine im Süden Spaniens, zählen zu den artenreichsten Kulturlandschaften Europas. Die ökologisch bewirtschaftete Dehesa San Francisco (Prov. Huelva) befindet sich im Besitz der Stiftung Fundación Monte Mediterráneo im Westen Andalusiens an der Grenze zur Extremadura.

Das etwa 750 ha große Areal erstreckt sich über den Naturpark und das FFH-Gebiet Sierra de Aracena y Picos de Aroche. Eingebettet von den Hügelkuppen der Sierra Morena liegen hier parkartige Landschaften, in denen Iberische Schweine und andere einheimische Nutztiere frei umherlaufen und grasen. Die abwechslungsreichen lichten Eichenhaine laden zum Wandern, Erholen und zu Naturbeobachtungen ein.

Die Region ist für ihren Reichtum an Wildtieren und Pflanzenarten bekannt - im Naturpark leben über 170 Vogelarten; einen großen Teil von ihnen findet man auch auf der Dehesa San Francisco.
 
Die Stiftung Fundación Monte Mediterráneo wurde im Jahr 1994 mit dem Ziel gegründet, die nachhaltige ökologische land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung der Kulturlandschaft Dehesa, den Erhalt der Biodiversität dieses Ökosystems und die Umweltbildung bzw. Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung der Bevölkerung für einen bewussten Umgang mit Ressourcen und die Idee der Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Neben ökologischem Obst- und Gemüsebau und der Korkernte werden einheimische Nutztierrassen wie das Iberische Schwein, Merinoschafe und andalusische Ziegenrassen oder die einheimischen Rinderrassen Retinta und Berrenda gehalten und vermarktet. Daneben werden verschiedene Artenschutzprojekte umgesetzt, so z. B. der Schutz der Geier.

Naturbegeisterte Touristen erhalten mittels einer achttägigen naturkundlich ausgerichteten Reise die Gelegenheit, die Kulturlandschaft Dehesa mit all ihren Nutzungsformen und ihrer Artenvielfalt hautnah mitzuerleben. Eine deutschsprachige Führerin betreut die kleinen Gruppen zwischen 6 und 10 Personen. Die Reisenden erwartet eine agrarkulturelle Wanderung über das Terrain der Fundación Monte Mediterráneo, bei der sie über die Besonderheiten der Bewirtschaftung einer Dehesa informiert werden.

In die Reise mit eingeschlossen sind zwei Birdwatching-Ausflüge, die zu den avifaunistischen Highlights der weiteren Umgebung führen. Im Sumpfgebiet der Marismas del Guadalquivir lassen sich Löffler, Sichler, Schwarz- und Weißstorch, Grau-, Silber-, Rallen- und Purpurreiher, Gleitaar, Purpurhuhn, Rallen, Fischadler und Kormoran beobachten.

Im Nationalpark Monfragüe in der Extremadura kann man Spanische Kaiseradler, Großtrappen, Zwergtrappen, Schlangenadler, Zwergadler, Uhu, Mönchsgeier, Gänsegeier, Schmutzgeier, Schwarz- und Weißstörche erspähen.

Auf einer Wanderung zum Geierluderplatz auf die Solana del Cuervo mit einem fantastischen Ausblick in die Berglandschaft wird den imposanten Vögeln im Rahmen eines Artenhilfsprojektes regelmäßig Aas angeboten. Mit etwas Glück sind Gänsegeier und vielleicht sogar der seltene majestätische Mönchsgeier zu beobachten und fotografieren.

Übernachtet wird in einfachen aber gemütlichen Einzel- oder Doppelzimmern eines im Jahr 2013 aus einer alten Scheune gebauten Ausbildungszentrums.

Termine:
24.-31. März 2016 – Zeit der blühenden Dehesa
11.-18. Mai 2016– Zeit der Brutvögel.

Bei Fragen zu Anreise, Unterkunft, Buchung, Wetter etc.:
Fundación Monte Mediterráneo, Ernestine Lüdeke
E-Mail: ernestine.luedeke@gmail.com
www.fundacionmontemediterraneo.com


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