VALENCIA

Valencia feiert Jubeljahr


Papst Franziskus hat Valencia die Erlaubnis erteilt, das erste Heilige Jahr seiner Art zu feiern. Es wurde bereits im Oktober letzten Jahres begonnen und wird von nun an alle fünf Jahre in der Stadt am Turia wiederholt.

Pilger, die  die Kathedrale von Valencia, die Basilika Unserer Lieben Frau der Verlassenen und die Pfarrei der Auferstehung des Herrn aufsuchen, können in diesem Jahr vollkommenen Ablass erhalten.

Der Ablassschein kann montags bis freitags zwischen 8.00 und 14.00 Uhr und von 16.00 bis 20.30 Uhr in der Calle Avellanas 12 abgeholt werden. Zudem bietet die Kathedrale von Valencia im Laufe des Jubeljahres in der Kapelle der Unbefleckten Empfängnis montags bis freitags um 18:00 Uhr eine Messe speziell für Pilger an; an Sonn- und Feiertagen findet sie um 12:00 Uhr vor dem Hauptaltar statt.

Das Heilige Jahr endet am 20. November 2016 mit einer feierlichen Messe in der Kathedrale von Valencia.

Die gotische Kathedrale von Valencia mit ihrem Glockenturm, dem so genannten Miguelete, ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Kathedrale wurde im 13. Jahrhundert auf den Resten einer Moschee errichtet. Zu den Höhepunkten im Innern der Kirche gehören die Kapelle des Heiligen Kelches, der ehemalige Kapitelsaal mit einer schönen Sternenkuppel, einem Abbild des Himmels mit den 12 Aposteln und der Krönung der Jungfrau Maria. Unter den vorhandenen Objekten ist der Heilige Kelch oder Gral hervorzuheben, ein Gefäß aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., das Jesus der Sage nach zur Feier der Eucharistie benutzt haben soll.

Valencia beherbergt den Heiligen Gral seit 1424. Seit 100 Jahren wird er in der Kapelle des Heiligen Kelches in der Kathedrale von Valencia ausgestellt. Archäologische und historische Untersuchungen legen nahe, dass es sich bei dieser Reliquie um den Kelch handelt, aus dem Jesus beim Letzten Abendmahl getrunken hat. Die Päpste Johannes Paul II und Benedikt XVI unterstrichen seine Echtheit, in dem sie bei Messen in Valencia von ihm Gebrauch machten.

Außen an der Kathedrale sind vor allem das Palau-Portal, das älteste Tor des Gotteshauses im romanischen Stil mit Mudéjar-Elementen, und das Aposteltor aus dem 14. Jahrhundert sehenswert. Dort tagt jeden Donnerstag um 12.00 Uhr das so genannte Wassergericht. Dabei handelt es sich um eine von König Jaime I. im Mittelalter geschaffene Einrichtung. Acht Bauern werden von den Bestellern der valencianischen Gemüsefelder gewählt, um für Gerechtigkeit in Bewässerungsfragen zu sorgen und das Wasser des Turia angemessen zu  verteilen. Die mündlich auf Valencianisch gefassten Entscheidungen sind unanfechtbar. Das Wassergericht wird auch heute noch als Institution mit Vorbildcharakter fortgeführt. Die UNESCO hat dieses in das Immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen.

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