DOKUMENTATION

Städtereisen nach Spanien im Frühling
Auch für Kinder ein Erlebnis


Städtereisen erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und sind besonders in den Frühlingsmonaten von April bis Juni eine bevorzugte Kurzreisevariante. Shoppen, Kultur, die Gastronomie genießen und das Nachtleben erkunden, stehen bei den meisten auf dem Programm dieser Reisen, die zunehmend auch in die Metropolen Spaniens führen. Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla oder Málaga, aber auch die noch weniger bekannten Städte wie Bilbao, San Sebastián, Zaragoza, Valladolid, Alicante oder Burgos stellen mittlerweile gefragte Alternativen zum Urlaub an den Stränden dar. Singles und Paare, aber zunehmend auch Familien mit Kindern finden ein immer größer werdendes Angebot für den Wochenend-Trip oder den Kurzurlaub zwischendurch. Gerade die Metropolen Spaniens bieten auch den kleinen und jüngeren Gästen ein abwechslungsreiches und gar nicht mehr langweiliges Abenteuer.

Valencia: Eine Nacht bei den Haifischen
Sich einfach mit Kindern in einer Großstadt aufs Fahrrad schwingen und losfahren und dabei ohne Verkehr und gefahrlos mit Kindern von einer Attraktion zur nächsten radeln: In Valencia ist das möglich, seit es die Gärten und Parkanlagen im ausgetrockneten Flussbett des Turia gibt. Beginnen kann man die Tour mit einem spannenden Ausflug in die Welt der Wissenschaften, der Medizin und Technik in der großartigen Stadt der Künste und Wissenschaften, wo man mit Kindern auf unterhaltsame, kindgerechte Weise den Kopf und die Fingerfertigkeiten trainieren, experimentieren und spielerisch viele Abläufe des täglichen Lebens zu verstehen lernt. Dabei sorgt schon die Architektur der futuristischen, hellen Gebäude für Faszination bei Jung und Alt. Danach geht es dann aufs Fahrrad und entspannt einmal quer durch die Stadt. Zwischendurch wird bei Gulliver gestoppt und die riesige Rutsche ausprobiert, während die Eltern auf der Fahrt die zahlreichen Brückenkonstruktionen bewundern, die über den Park führen. Die Innenstadt selbst, ihre mittelalterlichen Türme und Paläste, wie die wuchtigen Torres de Serrano oder den Palacio del Marqués de los Aguas mit seiner herrlichen Alabasterfassade und die alte Seidenbörse La Lonja lassen sich für Familien mit Kindern auf speziell angebotenen Touren beispielsweise als Ritter oder Prinzessinnen entdecken.

Hinaus aus der Stadt geht es auf einer Bootstour in die schilfbestandenen Lagunen des Naturparks der Albufeira mit ihren weiten Reisfeldern, und die Paella lässt man sich in einem reetgedeckten Landhaus unter Maulbeerbäumen und inmitten der die Stadt umgebenen Obstgärten schmecken, wo es daneben auch noch eine Kutschfahrt für die Kleinsten gibt. Abends wartet dann ein ganz besonderes Abenteuer mit der Möglichkeit bei den Haifischen im riesigen Aquarium der Stadt, dem Oceanográfic eine Nacht zu verbringen. Und der nächste Tag bringt vielleicht einen Ausflug in den Bioparc, einen weitläufigen Tierpark, dessen Konzeption die Idee der Zoo-Immersion zugrunde lag, wo die Einzäunungen praktisch unsichtbar sind und die Besucher geradezu in die Welt der Tiere „eintauchen“ können.

Für die Fortbewegung in der Stadt gibt es für Familien mit Kindern die Valencia Family Card für 1, 2 oder 3 Tage. Sie schließt die kostenlose Nutzung von Metro, Bus und Straßenbahn sowie vergünstigten Eintritt in viele Museen, die Stadt der Künste und Wissenschaften und den Bioparc ein.

Den speziellen Reiseführer „Valencia mit Kindern“ mit vielen Tipps und weiteren Ideen gibt es unter: http://www.turisvalencia.es/datos/DE/PDF/guia-vlc-ninos-de.pdf .

Barcelona: Die Welt von oben
Die Welt von oben anschauen, weit hinaus blicken aufs Meer, so wie das schon die alten Seeleute gemacht haben, ist etwas, das Kinderherzen schon immer höher schlagen ließ. Einen Bummel durch Barcelona ganz oben auf der Kolumbussäule am Ende der berühmten Ramblas zu beginnen, macht den Stadtbesuch auch für die jungen Besucher gleich spannend und interessant. Und wenn die damit schon einmal in die Welt der Seefahrer eingetaucht sind, warten Piraten, Korsaren und Admiräle im Meeresmuseum, dem Museo Marítimo der Stadt. Gleich in der Nähe locken das Aquarium und sein Unterwassertunnel zum „Eintauchen“ in das geheimnisvolle Reich des Meeres.

Etwas höher hinauf geht es danach in den ältesten Vergnügungspark Spaniens und einen der ersten Parks dieser Art weltweit. Der Tibidabo ist die höchste Erhebung Barcelonas und vom gleichnamigen, im Jahr 1901 schon eröffneten Vergnügungspark aus liegt einem Barcelona zu Füssen. Mehr als 25 Attraktionen warten dort oben auf Besucher jeden Alters, darunter das „Tibidabo-Flugzeug“, die neue hochmoderne Achterbahn oder das große Riesenrad, das 500 Meter über der Stadt gelegen zur Skyline von Barcelona gehört.

Ganz groß fühlen sich die jungen Gäste zwischen Miniaturwelten wie dem Poble Espanyol, dem spanischen Dorf, in dem man die berühmtesten Sehenswürdigkeiten Spaniens im Kleinformat in einem einzigen Dorf auf dem Hausberg Montjuïc bewundern kann. Oder im nur eine halbe Stunde von Barcelona gelegenen Themenpark „Catalunya en Miniatura“, wo man zwischen den wichtigsten Monumenten, Gebäuden und Plätzen Kataloniens in einem Maßstab von 1:25 herumwandern oder sich durch einen Abenteuerwald am Seil entlang schwingen und Baumstämme erklettern kann.

Fußballfans dagegen werden sich einen Besuch im Stadion des FC Barcelona, des Camp Nou, nicht entgehen lassen und sein Museum, den Trophäensaal des Erfolgsvereins, die Spielerkabinen und die „Messi Area“ bestaunen.
Weitere Informationen zu einem Besuch Barcelonas mit Kindern unter: http://www.barcelonaturisme.com/wv3/en/page/93/con-ni%C3%B1os.html?

In Madrid locken der Fußball und viele Abenteuer im Grünen
Was für Barcelona-Fans das Stadion Camp Nou, sind für Madrid das Estadio Bernabeu von Real Madrid und das Vicente Calderón von Atletico Madrid, ebenfalls mit ihren Museen, Trophäen- und Trikotsammlungen, jeder Menge Fotos und Dokumente aus der Geschichte der beiden Clubs. Die Bernabeu-Tour führt fußballbegeisterte Jungen und Mädchen zu den Umkleidekabinen und rund um den „heiligen“ Rasen des berühmten Fußballtempels.

Neben den zahlreichen Museen, die nicht selten auch Kindern interessante Programme bieten, locken im Frühling besonders die vielen Grünanlagen der spanischen Hauptstadt, wie der Retiro Park mitten im Zentrum, der zu einer beschaulichen Tour im Ruder- oder Tretboot auf dem See einlädt. Oder der Park des Casa del Campo mit dem riesigen Zoo der Stadt, wo 2.000 Tiere zu bewundern sind. Dort wartet auch der Themenpark „Parque de Atracciones“ mit einer Vielzahl von aufregenden Fahrgeschäften und Attraktionen, wo die Kleinen sich ihrer während des Stadtbummels aufgestauten Energie entledigen können. Für die an Natur Interessierten gibt es einen ganz besonderen Themenpark unter dem Namen „Faunia“, ein Tier- und Pflanzenpark, der in die unterschiedlichsten Ökosysteme entführt. Filmfans zieht es in den Warner Park von Madrid und per Fahrrad lässt sich die gewaltige grüne Arterie der Stadt, Madrid Río erkunden.

Wer einen Ausflug außerhalb der Hauptstadt machen möchte, den lockt besonders jetzt im Frühling und im Sommer der nahe Gebirgszug der Sierra de Guadarrama. Am Ufer des Stausees von Valmayor bietet der Abenteuerpark „Pino a Pino“ herrliche Abenteuer mit Hochseilparcours und Seilrutschen. Und ganz genüsslich geht es mit dem „Erdbeerzug“, dem „Tren de la Fresa“ in die königlichen Gärten von Aranjuez.


Weitere Ideen, Madrid mit Kindern zu genießen unter: http://www.esmadrid.com/ninos-madrid 

Sevilla: Eintauchen in die Welt der Seefahrer und Eroberer
Einst starteten von Sevilla aus die großen Schiffe zur Entdeckung der Neuen Welt. Kleine Möchtegern-Seefahrer und Piraten werden sich in der andalusischen Hauptstadt besonders wohlfühlen im Themenpark der Isla Mágica, wo alles an die großen alten Zeiten der Stadt als einstigem Seehafen für die Schiffe nach Übersee erinnert und sich die jungen Besucher ganz wie die Entdecker in Phantasiewelten wie Amazonia oder El Dorado fühlen können.

Genauso wie der heutige Themenpark liegt auch der Pabellón de la Navegación, der Pavillon der Seefahrt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1992. Neben Ausstellungen – bis August lockt die Ausstellung „Ramses – König der Könige“ - bietet der ehemalige Pavillon alles Wissenswerte rund um die Welt der Seefahrt und der Ozeane, und Kinder erleben diese Welt in einem speziell auf sie abgestimmten interaktiven Bereich.

Wer nicht genug bekommt von den Wasserwelten geht selbst aufs Boot. Vom Guadalquivir aus lässt sich die Stadt auch vom Wasser aus entdecken, auf Rundfahrten oder abenteuerlich mit dem Kajak.

Und wer gerne einen Blick ins Universum wagt: Im ehemaligen Pavillon von Peru der Iberoamerikanischen Ausstellung von 1929 lassen sich in der Casa de la Ciencia – CSIC, dem Haus der Wissenschaften, in einem Planetarium die Sterne und ferne Planeten betrachten.


Weitere Informationen und Ideen: http://www.visitasevilla.es/es/que-hacer/en-familia.


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