MURCIA

Die Weinroute von Yecla – Monastelltrauben säumen den Weg in die Vergangenheit


Die Weinstraße von Yecla, die u.a. von dem Regulierungsrat der gleichnamigen Weinregion und Privatunternehmen aus dem Wein-, Freizeit- und Gastronomie-Sektor wie Weingüter, Ölmühlen, Restaurants, Hotels, Reisebüros etc. verwaltet wird, soll die touristischen Ressourcen der Weinstadt Yecla fördern und weiterentwickeln. Weinberge, alte wie auch moderne Weingüter, Weinproben, die Gastronomie, Baudenkmäler, die Natur, Fiestas und Freizeitaktivitäten rund um das Thema Wein spiegeln die Weinbautradition dieses Landstriches wieder, der auf die nachhaltige Achtung und Bewahrung seiner historischer und ökologischen Werte setzt. Die vorherrschende Rebsorte ist die Monastrel-Traube, aus der alkohol- und gerbstoffreiche Weine mit dichter Farbe gewonnen werden.
 
Als Student durchstreifte der berühmte Schriftsteller und Vertreter der sogenannten 98er Generation "Azorín" die Kleinstadt Yecla voller Freude und Begeisterung. In seinen Romanen beschrieb er später die geschichtsträchtige, von der Renaissance geprägte Stadt: die architektonische Gruppe von Gebäuden, die von der Plaza Mayor im Stadtzentrum begrenzt wird, den Palacio de Concejo und die Casa-Palacio de Alarcos im ausgeprägten spanischen Renaissance-Stil.
 
Die islamische Vergangenheit von Yecla ist in Hisn Yakka, einer der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten auf dem Burghügel zu spüren.
 
Die Kapelle von Las Angustias in der Einsiedelei von San Francisco hingegen bezeugt mit ihrem Alkoven und den wunderbaren Kacheln aus Valencia die Kunstströmung des levantinischen Barocks.
 
Den wirtschaftlichen Aufschwung, den Yecla im 19. Jahrhundert nahm, symbolisiert das Concha Segura Theater. Es wurde errichtet, um einer Bevölkerung mit stetig wachsenden finanziellen Mitteln die nötige Unterhaltung zu bieten.
 
Der im 18. Jahrhundert erbaute Ortega-Palast beherbergt heute das Stadtarchiv, das archäologische Museum "Cayetano de Mergelina" und das "El Greco"-Replika-Museum, das viele Besucher anzieht.
 
Noch viele weitere Standorte in der Stadt lohnen einen Besuch. Vom Paso de la Bandera auf halber Höhe des Burghügels genießt man inmitten stiller Landschaft einen Blick auf die Schönheit der Stadt und ihrer Umgebung. Der Anführer beim wichtigsten Fest von Yecla, den "Fiestas de la Virgen“ am 7. Dezember, schwenkt an dieser Stelle eine bestickte Fahne, während das Bild der Unbefleckten Empfängnis von der Einsiedelei der Burg in die Basilika getragen wird. Mit der Dankesprozession wird der Gruppe von Soldaten gedacht, die im Jahr 1642 sicher nach Hause zurückgekehrt waren, nachdem sie gegen die französische Invasion in Katalonien gekämpft hatten.

Yecla besitzt auch einen Zauberberg: Der landschaftlich bezaubernde Monte Arabí, der für Archäologen und Paläontologen von Interesse und die perfekte Trekkingstrecke für Naturliebhaber ist.
 
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