MADRID

Spaniens Metropole radelnd er-fahren


Für Madrid-Besucher, die gern Radfahren, sind weder die Entfernungen noch die Steigungen in der spanischen Hauptstadt unüberwindbar. Dank des öffentlichen Netzes von Elektro-Fahrrädern, das die Stadt Madrid geschaffen hat,  kann man thematischen Routen folgen, die sich über eine Länge von mehreren Kilometern ziehen. Unter dem Link www.bicimad.com erfährt man, wo und wie die Karten für die Nutzung eines E-bikes erworben werden können. Der Tarif für die Anmietung liegt bei 2 € pro Stunde.

Eine erholsame Art, das jüngste urbanistische Großprojekt „Madrid Rio“ kennenzulernen, stellt eine Fahrradtour vom Verkehrsknotenpunkt Principe Pio zum Kunst- und Kulturzentrum Matadero dar.

Madrid Rio, ein weitläufiger Park entlang des Flusses Manzanares und nur wenige Gehminuten von der Puerta del Sol entfernt, bietet Raum für Entspannung, Freizeit und Sport. Auf mehr als zehn Kilometern Länge kann man auf den dafür ausgewiesenen Flächen des Grüngürtels radfahren und joggen. Ein botanischer Pfad, ein Picknickplatz und Sportbereiche für alle Altersgruppen ergänzen das Freizeitangebot.

Madrid Río besitzt mehrere Zugänge an beiden Ufern, die durch neue Brücken mit kreativem Design und historische Brücken miteinander verbunden sind. Diverse Aussichtspunkte bieten einen schönen Blick auf die Sehenswürdigkeiten der spanischen Hauptstadt.

Ein guter Ausgangspunkt für die Fahrradtour ist die Kapelle San Antonio de la Florida, die mit Fresken von Goya ausgeschmückt ist. Das Fahrrad kann man nicht weit davon entfernt an der Station 161 in Empfang nehmen und zu einer Tour in den Süden von Madrid  starten.

Auf der rechten Seite hat man sogleich Zugang zur Casa Campo, dem größten öffentlich zugänglichen Park der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Linkerhand befindet sich der Kreisel Glorieta de San Vicente, wo auch das Einkaufszentrum Principe Pio im Bahnhof Estación del Norte untergebracht ist. Danach gelangt man zum romantischen Garten des Königspalastes, dem Campo del Moro, direkt gegenüber der Kapelle Virgen del Puerto, einer barocken Kirche von Pedro de Ribera. Kurz danach erreicht man die Toledo-Brücke, ein weiteres Werk desselben Architekten.

Weitaus moderner und spektakulärer zeigen sich die Arganzuela-Brücke, die von Dominique Perrault entworfen wurde wie auch die beiden mit Mosaiken dekorierten Brücken von Rafael Canogar. Auf dieser Höhe befindet sich das Kulturzentrum Matadero Madrid, ein ehemaliger Schachthof, der aus verschiedenen Kulturräumen wie der Casa del Lector, Intermediæ, der Cineteca oder dem Design-Saal besteht. Am Paseo de la Chopera kann das Fahrrad an der Station 165 zurückgegeben werden. Nun ist es ratsam, die Tour zum Manzanares Park, der durch eine großformatige Büste  von Manolo Valdés gekrönt wird, zu Fuß fortzusetzen.

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