ANDALUSIEN

Spanish Only – Das XIV. Festival für Spanische Musik in Cádiz


Über sechzig Konzerte mit spanischer Musik finden zwischen dem 11. und 27. November in der andalusischen Provinzhauptstadt Cádiz statt, die von jeher eine besondere Beziehung zur Musik unterhält. Musikalische Schmankerl, Kuriositäten, Überraschungen und Gedenkfeiern prägen das Festival, das als einziges seiner Art ausschließlich spanischer Musik gewidmet ist.

Das Festival setzt auf den Genuss eines breitgefächerten Repertoires, das ganz unterschiedliche Epochen, Genres und Stile berücksichtigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Neubelebung von unterrepräsentierten Musikrichtungen sowie auf modernen, kreativen Neuheiten der spanischen Musikszene.

Die diesjährige Ausgabe will zudem die Rolle der Frau in der spanischen Musikgeschichte sichtbar machen. Ihre Bedeutung als Interpretin, Inspirationsquelle und Förderin von einzigartigen Musikprojekten soll im Festivalprogramm Widerhall finden. Das musikalische Großereignis im Herbst, das aus diesem Grund in diesem Jahr unter dem Motto „Feminin Plural“ steht, ist jedoch nicht nur auf die Stadt Cádiz beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Gemeinden El Puerto de Santa María, San Fernando und Conil de la Frontera. Hauptaufführungsort in Cádiz wird das Gran Teatro Falla in Cádiz sein.

Der festliche Auftakt des Festivals findet im Freien mit „Musik aus allen vier Himmelsrichtungen“ auf der Plaza de San Juan de Dios in Cádiz statt. Für das Eröffnungskonzert im Palacio de Congresos wurde das Ensemble für Alte Musik „Al Ayre“ engagiert, das den spanischen Barockkomponisten Juan Manuel de la Puente interpretiert.

Das Festivalprogramm schließt seltene Werke wie die Kammeroper Cendrillon ein, die auf dem Höhepunkt der Romantik von der spanisch-französischen Komponistin Pauline Viardot Garcia geschrieben wurde. Sie war die Tochter von Manuel Garcia, der in Cádiz lebte, die Oper nach Amerika brachte und Lieblingstenor von Rossini war.

Anlässlich des „Andalusischen Flamenco-Tags“ wurde eine der erfolgreichsten Aufführungen der jüngsten Flamenco-Biennale von Sevilla aufgegriffen: Rocío Márquez präsentiert den "Dialog von alten und neuen Klängen", der sich als Dialog zwischen ihrer Flamenco-Stimme   und der Viola da Gamba von Alqhai Fahmi gestaltet.

Das Musikfestival findet wie immer im Spätherbst statt, da der Geburtstag des gaditanischen Komponisten Manuel de Falla, der für die musikalische Moderne Spaniens steht, in diese Jahreszeit fällt. In diesem Zusammenhang hat der Auftritt des Pianisten Juan Perez Floristan, der gemeinsam mit dem Orchester von Cordoba das „Konzert in G-dur“ von Maurice Ravel und „Nächte in spanischen Gärten“ von Manuel de Falla interpretiert, einen besonderen Stellenwert.

Das Orchester der Stadt Granada erinnert an das hundertjährige Bühnenwerk „Der Bürgermeister und die Mühle“ von Manuel de Falla und an Enrique Granados, dessen hundertster Todestag sich jährt.

Das Philharmonieorchester Malaga mit der Sopranistin Irina Levian verbindet Zarzuela mit italienischer Oper. Das Königliche Symphonieorchestra Sevilla tritt unter seinem neuen Direktor, John Axelrod, auf, um gemeinsam mit dem brillanten Gitarristen José María Gallardo del Rey u.a. das Konzert von Aranjuez von Joaquin Rodrigo vorzutragen.

Führende Ensembles für Alte Musik wie Al Ayre Español, Vandalia und Ars Atlantica präsentieren die Highlights ihres Repertoires aus Renaissance, Barock und Klassizismus.

Konzerte von einzigartigen Künstlern wie El Niño de Elche, die Indie-Pop-Gruppe Lorena oder Electric Pleasures unter Leitung von Juan Carlos Rivera gesellen sich zu zahlreichen Uraufführungen zeitgenössischer Musik, die speziell für das Festival geschrieben wurden.

Das Havanna-Quartett feiert Weltpremiere mit Arrangements aus der Hand von herausragenden, aktuellen spanischen Komponistinnen. Das Projekt mit dem Titel „Zwölf stumpfe Miniaturen“ bezieht sich auf ihre Ablehnung von Gewalt in all ihren Erscheinungsformen.

www.festivaldecadiz.es


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