IN EIGENER SACHE

Grüne Sterne für den ländlichen Tourismus


Der „Gesamtplan für den ländlichen Tourismus 2014“ sieht vor, ein touristisches Produkt zu fördern, das mit mehr als 15.000 Einrichtungen, 140.000 Betten, 2,5 Millionen untergebrachten Reisenden und 6,9 Millionen Übernachtungen im Jahr 2013 entscheidend zur geografischen Diversifizierung beiträgt, dem natürlichen und kulturellen Erbe im ländlichen Raum  einen angemessen Wert beimisst und mehr als 21.000 direkte Arbeitsplätze erzeugt.

Der umfassende Plan spiegelt das Engagement des Ministeriums für Industrie, Energie und Tourismus für die Verbesserung der Qualität und Diversifizierung der spanischen Tourismus wieder; insbesondere den Impuls, den ländlichen Tourismus und den Tourismus im Landesinneren zu beleben.

Die primären Ziele dieser Tourismusstrategie konzentrieren sich auf eine Strukturierung des Produkts „Ländlicher Tourismus“, die die Vermarktung erleichtern, die Positionierung Spaniens verbessern und die internationale Nachfrage ankurbeln soll. Die dafür geplanten Aktionen richten sich sowohl auf das Angebot wie auch auf die Nachfrage.

Auf der Angebotsseite stehen die Förderung des Ökotourismus in den Nationalparks sowie das Trainingsprogramm für nachhaltige Ökotourismusunternehmen im Mittelpunkt. Um die Nachfrage zu erhöhen, werden eine Online-Kampagne und 187 PR- und Marketingaktionen auf 17 internationalen Märkten durchgeführt. Zusätzlich wird ein spezieller Kanal für Naturtourismus auf dem Portal www.spain.info eingerichtet.

„Grüne Sterne“ – ein gemeinsames Distinktionsmerkmal
Die Harmonisierung der Rechtsvorschriften und die Erstellung des Logos „Grüne Sterne/EstrellasVerdes“ für fünf Kategorien sind ausschlaggebend für die Angebotsentwicklung und unverzichtbar für den Erfolg der PR-Maßnahmen. Wo zuvor 35 Regulierungsvorschriften für 55 unterschiedliche Unterkunftsarten existierten, wurde das Symbol im April 2013 unter Federführung von Minister Jose Manuel Soria zur gemeinsamen und einheitlichen Klassifizierung festgelegt. Es soll die spanischen Landunterkünfte unterscheiden und eine wirksamere internationale Promotion bewirken.

Spanien an erster Stelle in Europa in Bezug auf Naturschutzgebiete
Spanien steht in Europa an erster und weltweit an dritter Stelle, was die unter Naturschutz stehende Fläche anbelangt. 15 Millionen Hektar oder 30% der Gesamtfläche Spaniens bezieht der „Plan für ländlichen Tourismus 2014“ in die Förderung des Natur -und Kulturerbes der ländlichen Gebiete ein. So wurde ein Aktionsplan für den Ökotourismus im Netzwerk der Nationalparks und Paradores entwickelt, um ein differenziertes Angebot im Hinblick auf internationale Zielgruppen zu erstellen. Außerdem sollen Firmengründungen und Weiterbildungen im Rahmen des nachhaltigen Ökotourismus gefördert werden.

Der Plan trägt dazu bei, den spanischen Tourismus, der sich traditionell auf die Küstengebiete konzentriert, zu diversifizieren und zu dezentralisieren, da sich die ländlichen Unterkünfte auf ganz Spanien verteilen. Doch auch dieses Produkt konzentriert sich auf wenige Autonome Regionen. Allein Kastilien-Leon verfügt mit 140.000 Plätzen über 22% der Unterkünfte. Es wird gefolgt von Katalonien mit10% und Kastilien-La Mancha und Andalusien mit jeweils 9%.

Auch an der Verbesserung der Positionierung Spaniens als Destination für Ländlichen Tourismus  auf internationaler Ebene setzt der Plan an, um das Gleichgewicht zwischen nationaler und internationaler Nachfrage auszutarieren. Aktuell werden 75% der Übernachtungen in ländlichen Unterkünften von Spaniern und nur 25% von ausländischen Touristen getätigt. Dabei entfallen auf Deutschland 37% der ausländischen Nachfrage, 18% auf Großbritannien, 13% auf Frankreich und 9% auf die Niederlande.

Turespaña und die Spanischen Fremdenverkehrsämter im Ausland sollen die Nachfrage mittels einer OnlineWerbekampagne auf dem britischen, deutschen und französischen Markt sowie durch 187 PR-Aktionen in 17,  zum Großteil europäischen, Ländern und in Amerika erhöhen. Eine eigens von Turespaña durchgeführte demoskopische Studie belegt das große Potential, das Spanien als Destination für Natur-und Landurlaub aufweist. Verantwortlich dafür sind die Naturlandschaften, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit, das gute Klima und die Qualität der Unterkünfte. Von den geplanten Aktionen, die die Diversifizierung des Ländlichen Tourismus vorantreiben sollen, profitieren alle Autonomen Regionen, von denen mehr als 60% eine niedrige internationale Nachfrage aufweisen. Dazu gehören Kastilien-Leon, Galicien, Extremadura, Asturien, Navarra, Kantabrien, Aragon, la Rioja, Kastilien-La Mancha und das Baskenland.

www.minetur.gob.es


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